Bruce's Bible

The Chapters

Chipping – der entscheidende Schlag in Richtung Fahne Der kurze Weg ins Glück oder: Die Kunst des Puttens Pitching – hoch in den 
Himmel, direkt zum Ziel So gelingt es auch aus dem Rough lang und präzise Das Spiel der Hände – so wird der Schwung einfach

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Pitching – hoch in den 
Himmel, direkt zum Ziel

Der Pitch ist einer der elegantesten Schläge im Golf. Er bringt den Ball im besten Fall aus bis zu 100 Metern Entfernung direkt an die Fahne. Und nebenbei spart man sich mit einem guten Pitch auch noch den einen oder anderen Putt, was wiederum gut für die Scorekarte ist.

Gehören Sie auch Sie zu jener Gruppe von Golfspielern, die kopfschüttelnd staunen, wenn sie die Weltklasse-Profis im Fernsehen sehen, wie sie aus hundert Metern Entfernung oder mehr mit einem eleganten Schlag hoch in den Himmel die Kugel direkt neben die Fahne aufs Grün befördern? Ehrlich gesagt: Auch ich liebe diesen Schlag. Und das Schöne ist: Wer den Pitch beherrscht, wird sich eine ganze Menge Schläge auf seiner Scorekarte sparen. Und das sollte, wenn es schon nicht Liebe ist, doch immerhin Grund genug sein, diesen Schlag in sein Übungsprogramm aufzunehmen.

Für alle, die es nicht wissen, möchte ich vorab kurz den Unterschied zwischen Pitch und Chip erklären. Der Chip ist ein Schlag, der den Ball flach fliegen und nach dem Aufkommen vorwärts rollen lässt. Der Pitch dagegen ist ein hoher Schlag, der schnell liegen bleibt, wenn er den Boden berührt. In diesem Kapitel wollen wir uns mit dem Pitch beschäftigen.

In Bruce’s Bible geht es ja darum, dass ich Ihnen kurze, einfache Tipps gebe, die Sie sofort ausprobieren können und die Ihnen mit Sicherheit helfen. Auch mit dem Pitch wird uns das gelingen

Beim Pich wird der rechte Fuß nicht entlastet und angehoben, sondern bleibt bis zum Ende des Schwunges auf dem Boden stehen.

Zum Üben des Pitches legen Sie – wie beim Chip – zwei Stangen oder Golfschläger zur Orientierung in Richtung Ziel. Nehmen Sie Ihr Pitching Wedge aus dem Bag, das meistens der richtige Schläger für diesen Schlag ist. Die Wahl hängt immer auch von der Distanz ab, die Sie mit dem Schlag überwinden wollen. So kann auch mal ein Sand Wedge oder sogar ein Lob Wedge das richtige Werkzeug sein, etwa wenn Sie einen Bunker überspielen müssen und die Fahne ganz vorn im Grün steht.

Im Gegensatz zu normalen Eisenschlägen ist der Pitch ein Schlag ohne Power.
Kontrollieren Sie also immer das Tempo, führen den Schlag lieber langsamer als schnell aus und genießen Sie die Bewegung. Dann haben Sie schon fast gewonnen.

Und den Rest beschreibe ich Ihnen jetzt in drei Schritten. Los geht’s:

Alles beginnt mit der richtigen Ausgangsstellung. Stellen Sie sich so hin, dass der rechte Fuß gerade, und der linke auf 11 Uhr zeigt. Der Ball liegt eher vor dem linken Fuß, die Füße stehen etwas enger beieinander als beim normalen Eisenschlag, vielleicht drei oder vier Schlägerkopflängen auseinander. Fassen Sie den Schläger normal an. Gewicht zentriert auf beide Beine. Fertig.
Jetzt beginnt die Ausholbewegung: Holen Sie mit dem rechten Arm aus und beugen das Handgelenk; Oberkörper, Knie und Hüfte drehen ebenfalls gemeinsam nach rechts. Denken Sie immer daran: Beim Pitch sind Hand, Arm und Körper eine Einheit. Wie weit Sie ausholen, hängt davon ab, wie hoch und wie weit der Schlag gehen soll. Faustregel: 40% Ausholen, 60% Durchschwung.
Der kommt jetzt: Auch beim Durchschwung bilden Handgelenk, Oberkörper, Knie und Hüfte eine Einheit. Nur gibt es keine Gewichtsverlagerung, der rechte Fuß wird also nicht entlastet und angehoben, sondern bleibt bis zum Ende des Schwunges auf dem Boden stehen. Kleiner Trick: Beim Durchschwung darf es sich so anfühlen, als würde jemand Sie an der linken Hosentasche nach hinten ziehen – dann ist der Schlag richtig.

Probieren Sie diese Tipps beim nächsten Mal auf der Driving Range. Es ist wirklich leichter als Sie denken.

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